Es geht auch anders – Anwalt als prima Chef

Angenehm überrascht hat mich der Bericht einer Kollegin über die positiven Seiten ihres Arbeitsverhältnisses. Der Chef ist nicht nur super nett, er zahlt auch ein Stundenbruttogehalt von 12,50 €, wenn auch sonst keine Nebenleistungen.

Wenn Arzttermine anstehen, darf die Kollegin den Termin auch problemlos während der Arbeitszeit wahrnehmen. Seminarkosten werden ohne Diskussion übernommen. Gehaltserhöhungen gibt es regelmäßig. Selbst als es der Kanzlei wirtschaftlich nicht gut ging,  wurde das Gehalt angepasst: Gleiches Gehalt, weniger Wochenstunden.

So wünschen sich ReNos und RaFas ihre Anwälte. Das setzt natürlich auch Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft der Mitarbeiterin voraus.  Aber diesen Grundlagen gibt es damit ganz sicher keine Probleme.

Vielen Dank für diese Geschichte.

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ReNos und ihre Einstellungen zum Gehalt – Totschlagargumente für eine Verbesserung der Gehaltssituation

„Ich bekomme 1.350,00 € brutto. Aber mein Chef ist soooooo nett.“

„Ich verdiene 1.300,00 € brutto. Aber Geld ist nicht alles, das Arbeitsklima muss auch stimmen. Und ich komme toll mit den Kollegen und der Chefin klar.“

„Ja, ich krieg 1.200,00 € brutto, aber ich hab ja einen Lebensgefährten, da gehen die Lebenshaltungskosten ja immer durch 2. Da komme ich mit meinem Gehalt gut aus.“

„Also ich krieg 1.050,00 € brutto. Aber ich lebe ja noch bei meinen Eltern und hab auch nicht vor, das vorläufig zu ändern. Da komme ich ganz gut hin mit meinem Gehalt.“

„Ich hab 1.200,00 € brutto, aber mein Chef kann auch nicht mehr zahlen, die Kanzlei läuft nicht so gut.“

Liebe Kolleginnen und Kollegen ReNos!

Das sind keine Argumente dafür, dass man so wenig verdient! Ein Gehalt von deutlich unter 10,00 € pro Stunde ist nicht angemessen. Das Arbeitsklima ist nicht in Ordnung, wenn man ein zu geringes Gehalt bekommt. Und es ist Ausbeutung – egal wie nett der Chef oder die Chefin sein mögen. Ihr werdet um den Finger gewickelt, damit ihr nicht nach mehr Geld fragt.

Solange ReNo so argumentieren, wird es kein angemessenes Gehalt geben. Jede ReNo erbringt ihre Arbeitsleistung, die angemessen zu vergüten ist.

Unter http://www.prorenos.de dürft ihr euch austauschen über euer Gehalt und über sonstige berufliche Themen.

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ReNo – wie ReNoVierungsfachangestellte?

Erstaunliches geschieht hin und wieder in deutschen Anwaltsbüros. Da geht ein Chef – seines Zeichens Rechtsanwalt – in den Urlaub und verlangt: „Wenn ich in zwei Wochen wieder da bin, sind die Wände in meinem Zimmer geweißt!“  Ja, wie jetzt? Er meint tatsächlich, dass seine beiden ReNos (also die ReNoVierungsfachangestellten) diese Arbeit während seiner Abwesenheit erledigen! Man mag es kaum glauben!

Viele Fragen tun sich auf. Ist das im Arbeitsvertrag vereinbart worden? Gehört das zu den üblichen Aufgaben einer ReNo – im Sinne von Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten? Ist das zumutbar? Was passiert, wenn die ReNoVierungsfachangestellte bei der Arbeit von der Leiter stürzt, übernimmt die Berufsgenossenschaft die Kosten, wenn sich herausstellt, dass die ReNo schlicht nicht am Schreibtisch saß, sondern auf einer Leiter herumturnte? Und wenn die Arbeiten nicht fachmännisch genug sind, wer steht dann für die Nacharbeiten grade?

Fragen über Fragen, die sich ein Rechtsanwalt stellen sollte, bevor er seine ReNo mit solch widersinnigen Aufträgen belastet.

Die Sache ist gut ausgegangen, die ReNos haben erklärt, dass sie sich außer Stande sehen, derartiges zu leisten und haben genau die richtigen Fragen gestellt und damit den Rechtsanwalt überzeugt: Er kann eine ReNo nicht einfach umfunktionieren  – jedenfalls nicht im Rahmen des bestehenden Arbeitsverhältnisses.

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ReNos würden sich wieder für ihren gewählte Beruf entscheiden, aber … das leidige Gehalt

Auf Facebook hat die Redaktion der Zeitschrift „Die Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten“ (Kiehl Verlag) eine Umfrage gestartet: Würden Sie sich wieder für den Beruf der ReNo entscheiden?

Die einhellige Meinung ist deutlich:

Ja, der Beruf ist abwechslungsreich, verantwortungsvoll und interessant. Wir haben mit Menschen zu tun, mit verschiedensten rechtlichen Problemen und persönlichen Situationen. Wir müssen ständig am Ball bleiben, Gerichtsentscheidungen kennen, Gesetzesänderungen verfolgen und anwenden und vieles andere mehr. Und wir haben in aller Regel Freude an dem, was wir tun und sind uns der Verantwortung beim Fristen- und Termineüberwachen durchaus bewusst.

Problematisch sehen fast alle Umfrageteilnehmerinnen das Gehalt, das sie für ihre anspruchsvolle Tätigkeit erhalten. Von „das lässt zu wünschen übrig“, über „wäre ausbaufähig“ bis hin zu „Die Bezahlung ist mies“ ist alles dabei.

Es sind auch Meinungen geschrieben worden, die eindeutig zeigen, dass der Beruf nicht wieder ergriffen werden würde: Wegen Ausbeutung! Wegen zu viel Drucks und nicht bezahlter Überstunden. Klare Worte. Werden die auch von Anwälten gelesen und gehört? Vermutlich schon, nur kommentieren wird sie keiner. Es liegt also nicht daran, dass die Kolleginnen ihren Beruf selbst nicht mögen, sondern daran, dass sie von ihrer Arbeit nicht leben können.

Sehr bedauerlich. Und – wie eine Kollegin anmerkte – es reicht nicht, dem Beruf einen neuen Namen zu geben, wie das zum Jahr 2013 angedacht ist. Zu allererst muss die Anwaltschaft etwas dafür tun, gute Fachkräfte auszubilden und zu halten. Und das geht  nur über angemessene Bezahlung.

In Mecklenburg-Vorpommern haben nur 40 junge Leute die Berufsausbildung in diesem Jahr abgeschlossen, so schreibt es eine Kollegin auf Facebook im Rahmen dieser Umfrage. Das ist eindeutig zu wenig. Aber die Schulabgänger wissen mittlerweile um die geringen Einkünfte und bewerben sich nicht mehr bei Rechtsanwälten um eine solche Ausbildung. Im ersten Ausbildungsjahr empfiehlt die Rechtsanwaltskammer M-V eine Ausbildungsvergütung von 255,00 €.  Das muss  man nicht mal näher kommentieren.

Nicht nachvollziehbar ist die Auffassung, dass es nicht allein auf das Gehalt ankommt, sondern auf das Umfeld. Selbstverständlich muss man mit Chefs und Kollegen klar kommen, mit den Mandanten umgehen können u. v. a. m.  Allerdings rechtfertigt ein gutes Arbeitsklima nicht ein Stundengehalt von 7,00 €. Das ist auch bei der besten Kanzlei nicht angemessen.

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ReNos sind genervt vom Gehaltsthema? PROReNos hat etwas dagegen!

Wieder einmal darf man in einem Thread in einem großen Internetforum für ReNos/RaFas/NoFas lesen, dass eine Fachangestellte  vom Thema Gehalt in eben jenem Forum genervt ist. Man sollte doch wissen, was eine ReNo wert ist und ob der Chef sich das leisten kann.

Erstaunlich ist nur, dass genau in eben jenem Forum – http://www.foreno.de – selbstverständlich immer wieder die Frage auftaucht: Ich hab ein Vorstellungsgespräch, was darf ich verlangen?

Regelmäßig werden diese Themen von verschiedensten Usern des Forums torpediert: Von  Moderatoren, Rechtspflegern (die sicherlich wenig zum Thema beizutragen haben ob ihres gesicherten Beamtengehalts) sowie altgedienten ReNos, die ihr Berufsleben im wesentlichen bereits hinter sich haben und vielleicht ein auskömmliches Gehalt hatten und auch damit zufrieden waren, was Chefs ihnen zubilligten. Dass nunmehr auch junge Fachangestellte, die am Anfang ihres Berufslebens stehen, vom Thema Gehalt genervt sein wollen, ist indes völlig unverständlich.

Die Moderatorinnen verteilen „gelbe Karten“ erst dann, wenn das Thema eskaliert ist und lassen offen, wer genau denn nun eigentlich verwarnt wurde: Diejenigen, die zum Thema beitragen oder diejenigen, die eigentlich nichts vom Thema wissen wollen und sich dennoch einmischen?

Fakt ist nach den Ergebnissen von Gehaltsumfragen, dass die Berufsgruppe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Anwaltsbüros und Notariaten unterbezahlt ist, größtenteils sogar im Niedriglohnsektor trotz umfassender Ausbildung verdient.

Dem will die Initiative PROReNos entgegenwirken. Unter http://www.prorenos.de darf ungestört über Gehaltsprobleme diskutiert werden. Alle Interessierten sind herzlichst eingeladen, sich sachlich auszutauschen und Fragen zu stellen und Gehaltsprobleme zu erörtern.

Die Initiative setzt sich derzeit noch aus einigen wenigen Fachangestellten und Rechtsfachwirten sowie selbstständigen ReNos zusammen, die von der Torpedierung des Themas bei foreno genervt sind und dringend eine Verbesserung der Gehaltsstrukturen in der Berufsgruppe der Mitarbeiter(innen) in Anwaltsbüros und Notariaten für erforderlich halten. Noch ist es eine kleine Gruppe, die jedoch angesichts der Entwicklungen auf foreno sehr optimistisch ist, dass sie sich bald vergrößert.

Das Forum sieht noch ein wenig leer aus, es ist auch gerade eben erst eröffnet worden. Davon sollte man sich also nicht abschrecken lassen. Abschreckend sind dagegen die immerwährenden und ausartenden unsachlichen Diskussionen bei foreno.

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Rechtsanwälte und das Arbeitsrecht

Ein Arbeitsvertrag ist ein Vertrag zwischen einem Arbeitgeber und einem Arbeitnehmer, einfach gesagt. Der Arbeitnehmer bietet seine Arbeitskraft an, erfüllt die im Vertrag vereinbarten Aufgaben und erhält dafür sein vereinbartes Gehalt, seinen Urlaub und eventuelle Nebenleistungen. Daneben werden diverse andere Rechte und Pflichten vereinbart. In Anwaltsbüros und Notariaten wird dabei besonderen Wert auf die Verschwiegenheitserklärung gelegt.

In der Regel werden die Arbeitsverträge von beiden Seiten erfüllt:

Die ReNo oder RaFa oder NoFa erfüllt ihre Aufgaben. Sie nimmt die Post entgegen, notiert gewissenhaft Termine und Fristen, überwacht die Einhaltung derselben, ermittelt Honorare, betreibt die Zwangsvollstreckung, betreut Mandanten und Chefs. Sie kocht Kaffee, besorgt Kekse für die große Besprechung. Sie schreibt Diktate, eignet sich neueste Gesetze und Rechtsprechung an. Und sie tut dies täglich, pünktlich, mindestens 8 Stunden täglich – gern auch darüber hinaus.

Und sie erwartet – mit Recht – dass das vereinbarte Gehalt zum vereinbarten Termin auf ihrem Girokonto eingeht.

Leider berichtete eine Kollegin kürzlich, dass sie alle ihre Pflichten aus dem Vertrag erfüllt hat, leider seit Tagen auf ihr Gehalt wartet. Sie wies den Chef darauf hin, dass das Gehalt fällig sei und leider noch nicht eingegangen ist. Sie wurde vertröstet, man werde die Zahlung anweisen. Auch nach einer weiteren Woche tat sich nichts. Die Kollegin ging wieder zum Chef, ihre Miete müsse bezahlt werden, der Kindergartenplatz, Strom und Telefon – alles wird abgebucht. Nichts geschah.

Immer häufiger ging die Kollegin zum Chef und bettelte um ihr Gehalt, bis er ganz überraschend tatsächlich zahlte. Nach mehr als einem Monat, als das nächste Gehalt bereits fällig war.

In einem späteren Gespräch mit einer weiteren Mitarbeiterin erfuhr sie dann: Diese hatte noch immer kein Geld, sie war schließlich im Urlaub und konnte nicht betteln gehen.

Was ist zu tun? Frist setzen, Arbeitskraft anbieten. Zur Agentur für Arbeit gehen, kündigen. Und sich einen Anwalt suchen, der sich mit Arbeitsrecht auskennt: Zum einen für die Beitreibung rückständiger Gehälter, zum anderen für einen neuen Arbeitsvertrag.

 

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Was tun gegen die schlechte Bezahlung?

Nachdem nun zum wiederholten Male Gehaltsumfragen mit ziemlich schlechten Durchschnittsergebnissen veröffentlicht wurden, entbrennt in einem ReNo-Fachforum eine heiße Dikussion darum.

Zunächst stellte eine Kollegin den Link zur Auswertung der Umfrage, an der sich die User des Forums wohl intensiv beteiligt haben, ins Forum. Sie erlaubte sich die Anmerkung, dass sie sich zumindest doch eine Stellungnahme ob des schlechten Abschneidens der Fachangestellten in den neuen Bundesländern – und nicht nur dort – gewünscht hätte von dem Berufsverband, der die Umfrage und deren Ergebnisse ins Netz stellt.

Nach allgemeiner Empörung darüber, dass die Gehälter zum Teil so gering ausfielen, wünschte sich eine weitere Kollegin, dass es einer gesetzlichen Regelung bedürfe, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Anwaltsbüros künftig nicht mehr neben dem Gehalt aus ihrer Vollzeittätigkeit Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II (landläufig als Hartz IV bekannt) oder sonstige Sozialleistungen (Wohngeld) haben oder gar mit einem weiteren Job ihren Lebensunterhalb bestreiten müssen. Allgemein wird der Aussage  zugestimmt, dass es eines gesetzlichen Mindestlohnes bedarf.

Dennoch gibt es auch kritische Stimmen:  Es wurde der Begriff „Einheitslohn“ in die Runde geworfen. Offensichtlichen haben ReNos, die über dem Durchschnitt verdienen, nunmehr Befürchtungen, dass sie künftig – wenn sie mal den Job wechseln müssen – nur noch den Mindestlohn erhalten würden. Besteht diese Gefahr wirklich? Werden sich Anwälte und Notare, die angemessene oder gar überdurchschnittliche Gehälter zahlen, künftig am Mindestlohn orientieren, wenn es einen gibt? Die Gefahr dürfte bestehen.

Zuzustimmen ist der in der Diskussion geäußerten Meinung, dass man den angebotenen Arbeitsvertrag ja nicht unterschreiben müsse, wenn einem die Konditionen nicht passen. In aller Regel ist dies allerdings schwer umzusetzen. Wenn eine Rechtsanwaltsfachangestellte arbeitslos ist, darf sie einen angebotenen Arbeitsplatz nur dann ablehnen, wenn die Konditionen unzumutbar sind. Da stellt sich die Frage: Wann darf die Kollegin ablehnen, ohne dass sie „Repressalien“ von der Agentur für Arbeit zu befürchten hat? Was ist zumutbar, was ist unzumutbar? Immerhin variieren die Stundengehälter zwischen 5,70 € bis zu mehr als 20,00 €.

Selbstverständlich sind 5,70 € unangemessen und unzumutbar. Weiß das aber auch die Agentur für Arbeit? Wo sind die Grenzen? Allein deshalb ist es zwingend erforderlich, dass eine Gehaltsuntergrenze für ALLE Berufe – also auch für Mitarbeiter freier Berufe – gesetzlich eingeführt wird.

Der DGB argumentiert mit 10 guten Gründen für den Mindestlohn:

10 Argumente für Mindestlohn

Es kommt die Diskussion auf, ob für ReNos überhaupt der DGB zuständig ist, warum keine der beiden vorhandenen Berufsverbände sich verantwortlich fühlt und was man tun kann.

Nach einem Hinweis auf eine alte Petition des Forums für gerechte Entlohnung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Anwaltsbüros ist nun hoffentlich neuer Kampfgeist erwacht. Immerhin wurde die IG ReNo mal gegründet auf der Grundlage der „Initiative fairer Lohn“.

„Petition foreno“

Es ist müßig, sich gegenseitig die Schuld zuzuweisen, weshalb bislang nichts bzw. sehr wenig zum Hauptanliegen der IG ReNo passiert ist. Häufig stehen sich Menschen eben gegenseitig im Weg; aus vielerlei Gründen. Wichtig ist, dass alle Beteiligten aus den Fehlern der letzten 4 Jahre seit Gründung lernen und wieder zusammenfinden.

Ein Verein ist nicht so gut wie seine Mitglieder, sondern nur so gut, wie sein Vorstand und seine aktiven Mitglieder. Man kann kaum erwarten, dass sich alle Mitglieder mit Enthusiasmus in die Arbeit stürtzen, mit tollen Ideen und fleißiger Arbeit an der Erreichung eines gemeinsamen Ziels beteiligen. Mitglieder erwarten regelmäßige Informationen und Tätigkeiten ihres Vereins. Passiert nichts, treten sie aus dem Verein wieder aus, weil sie ihre Interessen nicht vertreten sehen. Man kann den inaktiven Mitgliedern jedoch nicht vorwerfen, dass sie inaktiv bleiben. Sie haben den Verein nicht gegründet, sie zeigen durch ihre Mitgliedschaft lediglich, dass sie sich vertreten lassen möchten und die Ziele des Vereins zumindest durch ihren Beitritt unterstützen.

Nun sind – mal wieder – alle aufgerufen, sich an einer neuen Petition zu beteiligen. Mitte März findet die Mitgliederversammlung statt, bei der sämtliche Vorstandsposten neu zu besetzen sein sollen, wie man öffentlich im Fourm der IG lesen kann.

IG ReNo – Einladung zur Mitgliederversammlung

Man darf gespannt bleiben.

Hier findet sich das Merkblatt des DAV für Fachangestellte mit Empfehlungen für Gehälter:

Fachangestellten-Merblatt 2011/2012

Die für Einsteiger ausgewiesenen 1.300,00 € brutto ergeben übrigens bei einer 40-Stunden-Woche die bei vielen ReNos gut bekannten 7,50 € pro Stunde. Etliche ReNos in der Bundesrepublik würden sich freuen, wenn ihre Chefs diesen Empfehlungen folgen würden.

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